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Fahren und Sehen

Als zentrale Tages- Sehschärfe bezeichnet man die Fähigkeit des Auges, Gegenstände und Vorgänge in der Umgebung bei normalem Tageslicht klar zu erkennen. Eine durchschnittlich gute Sehschärfe bezeichnen Experten als "Visus 1,0" oder "Visus 100%". Der Gesetzgeber schreibt für die Teilnahme am Straßenverkehr einen Visus von mindestens 0,8 vor.

20% aller Verkehrsteilnehmer sind kurzsichtig, d.h. sie sehen im Nahbereich gut, während Gegenstände in der Ferne nur unscharf wahrgenommen werden. 30%  sind übersichtig, d.h., die Augenlinse stellt sich beim Sehen in die Ferne so ein  wie ein normalsichtiges Auge beim Nahsehen.

Der Weitsichtige muss eine zusätzliche, andauernde Seh-Leistung erbringen. Ist   der Fahrer müde, vermag das Auge die Übersichtigkeit selbst nicht mehr auszugleichen. Gelegentliches unscharfes Sehen ist dann die Folge. Je geringer   die Sehschärfe, desto später werden Verkehrssituationen erfasst. Folge: späte Reaktion, man gefährdet sich und andere. Dies gilt für das Erkennen der    anderen Verkehrsteilnehmer, aber auch für Signale und Hinweisschilder. Erst   recht kommt es auch auf gute Sehfähigkeit bei Überholmanövern an: Nur wer    scharf sieht, kann Geschwindigkeiten entgegenkommender Fahrzeuge   abschätzen und sicher überholen.